Tuba Sarica
Integration · Islamkritik · Weltgeschehen

Ich bitte um Verständnis dafür, dass ich nicht auf Nachrichten antworten kann. Ich nehme jedoch mir die Zeit, sie aufmerksam zu lesen. Ich weiß jede einzelne Nachricht für sich und ihren Absender sehr zu schätzen!
Ich würde mich besonders freuen, wenn Sie Ihre Nachricht an mich hier öffentlich machen würden, damit auch die Besucher dieses Blogs etwas davon haben.

Herzlichst,

Tuba Sarica

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Leserbriefe


03.02.2019

Rusen Aydin


Hallo Frau Sarica,

Ich habe heute mit Begeisterung ihr gelesen.
Obwohl die türkische Community m. E. ihrerseits etwas zu streng geurteilt wurde stimme ich ihnen zu.

Ich hatte diese Gedanken schon vor über 20 Jahren aber nie den Mut dies auf Papier zu bringen auch auf Respekt vor meinen Landsleuten.
Ich wollte nur eine Erinnerung von mir hier mit ihnen und ihrem Block teilen.
Ich bin 1993 mit einem deutschen Freund für eine Woche Urlaub nach
Izmir geflogen. In der Stadt hat er mich gefragt wo die ganzen Frauen mit Kopftuch sein.." in Deutschland habe ich lapidar geantwortet"...

Eins möchte ich noch loswerden.
Die ersten türkischen Gastarbeiter/innen kamen in den 60er und 70er
Jahren. Hauptsächlich aus der kleinen Provinzen und Dörfern. Und diese armen Menschen sind immer noch auf dem gleichen Stand wie damals und haben ihre Werte an uns Dritte Generation weitergegeben. Der eine oder andere hat sich bereit, leider zuwenige.

Mit freundlichen Grüßen
Rusen Aydin


27.01.2019

Josef Osteried


Liebe Frau Sarica,
In den 1950ern und 1960ern aufgewachsen, auf dem Land, katholisch, deutsch, schaute mein Freiheitskampf nicht viel anders aus als der Ihre. Eine tyrannische Tante zeigte mir mal den Vogel: "Jetzt spinnt er ganz. Jetzt will er nach Amerika." Tage später, ich war 21, war ich in den USA. Als ich nach zwei Jahren zurück kam, kamen mir meine Verwandten so fremd vor wie Muslime oder Marsmenschen. Meine Kinder wuchsen frei auf. Einmischungsversuche von Verwandten wies ich barsch mit den Worten ab: "Meine Kinder dürfen alles, meine Kinder kriegen alles." Mit Ihrem Buch "Freiheit ist möglich, aber nicht immer umsonst" hab ich Geburtstagsgeschenke für meine Bekannten von Ungarn bis zu den USA. LG Josef Osteried


15.01.2019

Melek Özan


Hallo Tuba,

Ich habe das Buch von einer deutschen Ärztin empfohlen bekommen, da sie weiss, dass ich die gleichen Gedanken und Meinungen habe, wie die du:)
Da ich selbst eine deutsch türkin bin, fand ich das Buch sehr interessant. Mir ist das Herz aufgegangen als ich meine Gedanken in deinem Buch lesen durfte...ich habe definitiv die gleiche Meinung wie du, was die Parallelgesellschaft oder Politik sowie Religion angeht. Oft musste ich schmunzeln, da mir einige Situationen bekannt waren.
Ich musste nur ab und zu feststellen, dass du die Integration so darstellst, als müsste man wirklich unsere türkischen Bräuche und Sitten, abgeben müssten, um in Deutschland 100% integriert zu werden. Ich denke, man sollte doch einiges im gesunden Maße beibehalten, denn sonst können wir als in Deutschland lebenden Türken niemals unsere Kultur weiterführen, was ich sehr schade fände. Ich denke, wir haben einfach das Glück,dass wir von beiden Kulturen das mitnehmen und ausleben können, was für uns machbar ist - ohne zu vergessen woher wir kommen und wo wir leben.
Der einzige Punkt, der mich gestört hat, war der, dass du die Beschneidung der Jungs und die Verstümmelung der Mädchen auf die gleiche Waage stellst. Denn man muss sagen, dass das auch einen großen hygienischen Aspekt hat, warum die Jungs beschnitten werden sollten. Denn viele deutsche Ärzte befürworten dies und auch deutsche Jungs/Männer müssen das teilweise über sich ergehen lassen. Da wir inzwischen die Möglichkeit haben, sollte man dies natürlich nicht unter laufender Kamera und ohne Betäubung machen, sondern so wie es am schonensten ist. Aber bei der Beschneidung der Mädchen sehe ich keinen einzigen Vorteil, wobei man nicht vergessen darf, dass diese ihr ganzes Leben darunter leiden. Bei den Jungs hingegen, ist es sogar schmerzfrei, solange man das richtig und bei einem Arzt machen lässt. Aber eine große Feier dafür ist definitiv wieder einmal ein Türken Ego!!!

Ein sehr großes Lob darüber, wie du dich über Erdogan und Atatürk geäußert hast. Besser hätte man die beiden nicht erklären können.

Außerdem fand ich es auch toll, wie du die modernen Türken in der Türkei darstellst, die ja inzwischen zur Rarität geworden sind.
ich werde dein Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und von mir hast du eine eindeutige Unterstüzung mit deiner Meinung!
Viele Grüße
Melek


04.01.2019

Rocco Cantorelli


Hallo liebe Tuba,
nun habe ich auch hierher gefunden.
Ich habe dich im MiMa gesehen, als du über dein Buch gesprochen hast. Ich musste es sofort haben! Ich habe selber in Ländern wie USA, UK, Frankreich gelebt und gearbeitet, in Ländern Italia, Österreich, Schweiz und anderen Teilen der EU stand ich u.a. auf den Brettern die die Welt bedeuten. In dieser Zeit hatte auch ich meine Erfahrungen mit Deutschtürken. Sie haben für mich gearbeitet, ich habe für sie gearbeitet, wir haben zusammen gearbeitet... schlussendlich immer wieder mit dem selben Ergebnis. Dein Buch hat mir diesbezüglich eine Wissenslücke geschlossen, danke dafür. Aber ich selber habe mich auch durch meine eigenen Erfahrungen mit Deutschtürken bestätigt gesehen. Wenn ich dann Berichte im TV sehe, in denen Deutschtürken zurück in die Türkei gehen, weil sie auf Grund ihres Nachnamens keine Arbeit trotz qualifizierter Ausbildung finden, sie selber aber Deutschland lieben und nachtrauern und ihr Trauer mit deutschen Traditionen in ihrer neuen Heimat aufrecht erhalten (durch Sprache, Esskultur, Festtage), dann macht es mich nicht nur wütend, sondern traurig. Diese Menschen mussten ihre geliebte Heimat verlassen, weil sie qualifizierte Arbeiter und Steuerzahler sind, bzw. wären, und die Parallelgesellschafft darf bleiben und schürt einen (unangebrachten) Hass gegen die Deutschen. Jeder in diesem Land ist frei es (wieder) zu verlassen, in dem er/sie nicht glücklich ist. Dass das in ihrer geheiligten Heimat Türkei vielleicht schon bald (für Intellektuelle ist es ja schon nicht mehr möglich wegen Passabnahme) nicht mehr selbstverständlich ist, werden wir wohl bald erleben müssen. Die dortige Politik spricht ja derzeitig eine deutliche Sprache.
Ich habe eine TV-Produktion schon auf dich aufmerksam gemacht, weiß aber nicht, ob man dich diesbezüglich anschreiben wird. Aber ich erzähle allen in meinem großen, internationalen Freundeskreis von dir und deinem Buch. Lass dich von den Kritikern nur nicht einschüchtern. Die schüren auch nur in die eine Richtung und verschließen gerne vor den Tatsachen der Wahrheit die Augen. Und leider hat Deutschland in vielen Dingen verlernt, dass die Medallie auch noch eine zweite Seite hat. Das bezieht sich auch auf etliche Berichterstattungen unserer Journalisten und Radio- und TV Produktionen. Vielleicht liegt es an dem trendigen Mainstream, dem alle bedenkenlos folgen. Alles schön mit viel Soße bedecken, damit man nicht sieht, was man isst. Ist man aber in irgendeiner Weise ein Außenseiter, dann hat man das sensible Gespür und erkennt vielleicht eher die wahren Ungerechtigkeiten, als jene, die angepasst mit dem Mainstream schwimmen.
Liebe Tuba, dir ein ganz wundervolles Jahr 2019. Weiterhin ganz viel Erfolg und Glück.
Viele Grüße
Rocco
https://cantorelli.jimdo.com/


31.12.2018

Andrej Weiß


Liebe Tuba,
ich bin begeistert über Ihr Scheinheiligen, da deine Worte meinem bislang mulmigen Gefühl gegenüber erlebter Ignoranz einer Parallelgesellschaft wie in Berlin Neukölln Recht geben und doch optimistisch sind. Wir können uns finden.
Ich bin fast 60 und lange Jahre sehr links sozial tätig gewesen, doch hat mich der Zerfall Deutschlands und desaströse Entwicklungen mutlos bis sarkastisch gemacht. Aber ich will kein Sarazin sein und deswegen begeistert mich Ihr Buch.
Ich möchte sie öfter in Talkshows sehen, warum ist das nicht so?
Ich möchte Ihr Reflektieren beobachten in ihrer Community. Ich möchte, dass die Aufklärung Muslime erreicht.
Behalten Sie Kraft und Beharrlichkeit.



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